Wir bilden auf modernen Ultraleichtflugzeugen aus, dem sogenannten Trike "Royal 912" (r.) und Dreiachser "Ikarus C 42" (l.). Beide Flugzeugtypen werden in Deutschland produziert und haben sich in dem harten Schulalltag über mehrere Jahre bewährt. 
Womit Sie später einmal fliegen wollen bleibt allein Ihnen überlassen, der Unterschied ist eher eine Glaubensfrage, genau wie beim Auto- und Motorradfahren.
Trike - Gewichtskraftgesteuert -
Die Steuerung dieses Fluggerätes erfolgt durch die eigene Gewichtsverlagerung mittels des Steuerbügels am Drachen, drücken heißt hoch (steigen), ziehen runter (sinken) und rechts und links steuern erklärt sich von selber.
Keine Scheibe trübt die Sicht, es macht einfach Spaß und ist am ehesten mit dem Motorradfahren zu vergleichen, daher auch als "Motorrad der Lüfte" bekannt. Es ist durch den direkten Kontakt etwas kälter und Windeinflüsse sind stärker spürbar. Aber wie der Biker so schön sagt: "... es gibt kein kaltes Wetter, nur falsche Kleidung".
Dreiachser - um drei Achsen gesteuert -
Diese werden wie herkömmliche Flugzeuge mittels Steuerknüppel und Seitenruder (Füße) geflogen. Über Seilzüge und Gestänge werden dabei die Quer-, Höhen- und Seitenruder angesteuert. Von herkömmlichen Flugzeugen wie zum Beispiel einer Cessna, das wohl bekannteste Flugzeug weltweit, ist ein modernes Ultraleicht kaum noch zu unterscheiden.
Die Rundumsicht ist trotz Scheibe sehr gut, die Steuerung spricht direkt an, auch bei etwas mehr Wind kann Mann oder Frau sicher und bequem fliegen. Für die kalten Tage befindet sich eine Heizung an Bord, daher kann auf übermäßige Winterbekleidung verzichtet werden.
Vor Beginn der Ausbildung ist ein Rundflug mit einem der Flugzeuge zu empfehlen, dabei sollte man sich für eine Art entscheiden. Nach der Ausbildung ist ein Umstieg auf die andere Berechtigung durch Erleichterungen möglich, die Theorie-Ausbildung muss nicht wiederholt werden.